• Juni 10, 2019
  • Lisa Stawiarski
  • Aktuell

„Jesus Christ Superstar“ bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen

 

Ergreifend und zutiefst menschlich erzählt das Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“ die letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für den Starkult um seinen Freund. Aus Angst, die Bewegung könnte außer Kontrolle geraten, liefert Judas Jesus den römischen Besatzern aus und wird so zum Prototyp des Verräters. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jänrige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht. Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass „Jesus Christ Superstar“ ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär Geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

Eve Rades wird in dieser Produktion in der Rolle der Maria Magdalena zu sehen sein.

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